Mobil: 0179 1123887
E-Mail: kontakt@bgm-experten.de
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Weißenseer Weg 90
10369 Berlin
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Montag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
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Betriebliche Gesundheitsförderung
Bei der Massage am Arbeitsplatz kommen ausgebildete Massagetherapeut:innen direkt ins Unternehmen. Behandelt wird in einem ruhigen Besprechungs- oder Sozialraum auf mobilen Massageliegen oder speziellen Massagestühlen. Eine Behandlungseinheit dauert üblicherweise 15 bis 30 Minuten und konzentriert sich auf die Zonen, die bei Büro- und Bildschirmarbeit am stärksten belastet sind: Nacken, Schultern, Rücken und Unterarme.
Organisatorisch hat sich ein wiederkehrender Rhythmus bewährt – etwa ein fester Massagetag pro Woche oder alle zwei Wochen. Mitarbeitende buchen ihre Zeitfenster vorab über einen Terminplan, sodass der Arbeitsablauf planbar bleibt und die Auslastung der Therapeut:innen gesichert ist.

Muskel-Skelett-Erkrankungen gehören seit Jahren zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland – in den Gesundheitsreporten der gesetzlichen Krankenkassen (etwa dem BKK Gesundheitsreport) stehen sie regelmäßig an erster oder zweiter Stelle des AU-Geschehens. Genau an diesem Belastungsschwerpunkt setzt die Massage an:
In der Praxis haben sich zwei Formate etabliert. Die mobile Massageliege erlaubt größeren Anwendungsumfang – neben Nacken und Schultern auch Rücken und Beine – und eignet sich für Einheiten ab 20 Minuten. Sie braucht etwas mehr Platz und einen Raum, in dem sich Mitarbeitende wohlfühlen. Der Massagestuhl ist das kompaktere Format: Behandelt wird sitzend und bekleidet, der Aufbau dauert Minuten, und schon eine 15-minütige Einheit löst die typischen Verspannungszonen der Bildschirmarbeit. Wir empfehlen die Liege: Im Liegen muss die Muskulatur den Körper nicht mehr halten und kann sich vollständig lösen, und der ganze Rücken lässt sich behandeln statt nur Nacken und Schultern.
Unabhängig vom Format lohnt der Blick auf die Qualifikation: Seriöse Anbieter arbeiten mit ausgebildeten Massagetherapeut:innen oder Physiotherapeut:innen, klären gesundheitliche Ausschlussgründe vor der ersten Behandlung ab und dokumentieren die Auslastung transparent. Ein fester Stamm an Therapeut:innen ist mehr als ein Komfortmerkmal – er senkt die Hemmschwelle, weil Mitarbeitende die behandelnde Person kennen, und ermöglicht es, auf individuelle Beschwerdebilder über mehrere Termine hinweg einzugehen.
Bedarf klären
Organisation festlegen
Pilotphase starten
Etablieren & auswerten
Modell
Wie es funktioniert
Wofür es sich eignet
Arbeitgeberfinanziert
Das Unternehmen trägt die Kosten vollständig; Mitarbeitende buchen kostenfrei.
Maximale Teilnahme und stärkster Wertschätzungseffekt; geeignet als fester BGF-Baustein.
Mischmodell
Arbeitgeber übernimmt einen Sockelbetrag, Mitarbeitende zahlen einen Eigenanteil (z. B. 5–10 € pro Einheit).
Guter Kompromiss bei begrenztem Budget; Eigenanteil erhöht die Verbindlichkeit der Buchungen.
Selbstzahlermodell
Das Unternehmen stellt Raum und Organisation, Mitarbeitende zahlen die Behandlung selbst.
Einstieg ohne Budget; Wertschätzungs- und Teilnahmeeffekt fallen deutlich geringer aus.
So beliebt die Massage am Arbeitsplatz ist – als alleinige Gesundheitsmaßnahme greift sie zu kurz. Drei Grenzen sollte jedes Unternehmen kennen:
Das entscheidet das Unternehmen. Verbreitet sind drei Varianten: vollständig während der Arbeitszeit (stärkstes Signal der Wertschätzung), in der Pause oder anteilig – etwa die Hälfte der Behandlungszeit als Arbeitszeit. Wichtig ist eine klare, einheitliche Regelung vor dem Start.
Bewährt hat sich ein digitaler Buchungsplan – vom geteilten Kalender bis zum Buchungstool des Anbieters –, in dem Mitarbeitende ihre Zeitfenster selbst reservieren. Wichtig sind eine Erinnerung am Vortag und eine kurze Warteliste, damit kurzfristig frei werdende Slots nachbesetzt werden. So bleibt die Auslastung hoch und das Angebot wirtschaftlich.
Eingebettet in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wird aus der Einzelmaßnahme ein Baustein mit messbarem Beitrag: Die Analyse zeigt, ob muskuläre Belastung wirklich Ihr Schwerpunkt ist – und kombiniert die Massage mit den Maßnahmen, die an den Ursachen ansetzen.
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